Pro Natura führt einen Wildsträucher-Markt durch. Man kann die Sträucher in Sissach kaufen oder sie online bestellen und im Depot in Pratteln abholen.

Details zum Markt:

 

https://pronatura-bl.ch/de/wildstraeucher-2020

 

Bestellformular

http://wildpflanzen.pronatura-bl.ch/cgi-bin/wildst.pl

 

 

 


 

NEIN zum missratenen Jagdgesetz:

 

Bitte werden Sie nochmals aktiv zum Schlussspurt! Vielen Dank Die wichtigsten Argumente für ein NEIN zur Jagdgesetz-Revision:

 

• Seltene Tierarten kommen noch mehr unter Druck. Das Gesetz schwächt den Schutz wildlebender Tiere statt ihn zu     stärken.

• Neben dem Wolf und Höckerschwan können in Kürze weitere Arten betroffen sein wie Biber, Luchs oder Graureiher.

• Abschüsse geschützter Tiere auf der Regulierungsliste sind möglich, ohne dass diese je Schäden angerichtet haben.

• Selbst in Wildtierschutzgebieten wird geschützten Tieren nachgestellt.

• Die Jagd auf die bedrohte Waldschnepfe wird mit der Jagdgesetz-Revision zementiert. Die als Verbesserung         verkaufte Schonzeit-Verlängerung ist absolut ungenügend, da sie 96 % Abschüsse nicht verhindert.

• Das neue Gesetz erlaubt weiterhin Trophäen-Jagd und den Abschuss bedrohter Tiere (Birkhahn, Schneehuhn,         Feldhase etc.).

• Das Verbandsbeschwerderecht wird bei Abschüssen jagdbarer Tiere in der Schonzeit abgeschafft.

• In der mit der Gesetzesrevision verbundenen Verordnung versucht der Bundesrat sogar, den Schutz der Segler- und    Schwalbennester im Winter für die nächste Brutsaison abzuschaffen.

 

Unglaublich, im Jahr 2020!         Deshalb: NEIN zum Abschussgesetz

 


Hoch hinaus: Verena Suter und Benedikt Schmidt

Trotz Corona wagten sich die beiden bis zur Kirchturmspitze um die Unterkünfte der Turmfalken zu reinigen.
Mutig, mutig!!!!


Kurt Suter hat folgende interessante Videoaufnahmen veröffentlicht.

Auch zu finden unter

www.pratteln.net

 


Gimpel

Er heisst auch „Dompfaff“ wegen der schönen roten Brustfärbung. Das Weibchen ist auch sehr schön, aber dezenter und grau an der Brust.

 

Im Winter war er häufig in Pratteln zu sehen und zu hören, in der Umgebung des Friedhofs oder am Waldrand zum Adler hinauf. Gern hält er sich in ganzen Trupps auf. Der Gesang ist leise, weich. Sein Futter, nämlich Knospen und Samen von Bäumen und Kräutern, findet er an allen Orten, er braucht darum kein Revier zu besetzen.

 

Nun, da es wärmer ist, ist er wohl in höhere Lagen gezogen. Er hält sich gern in der Umgebung von Fichten auf und baut sein Nest im dichten Geäst von jungen Fichten, aber auch im Dickicht von Hecken.                                                      Christine Vögtli

 


 

 

Projekt Gartenrotschwanz                                                      Foto: Nicolas Martinez

 

 

Unser Verein verfolgt ein Projekt zur Förderung des Gartenrotschwanzes, denn dessen Lebensraum ist stark bedroht und er steht auf der Roten Liste der seltenen Vogelarten.

 

 

 

Es gibt zwei Rotschwänze: den Haus- und den Gartenrotschwanz.

 

Der Hausrotschwanz hat sich an unsere Siedlungen gut anpassen können. Er frisst Insekten, aber auch Beeren und Samen. Jetzt ist er in S-Europa und kehrt ab Mitte Februar zu uns zurück. In den frühen Morgenstunden singt er dann wieder von den Hausdächern sein Lied.

 

Der Gartenrotschwanz stellt mehr Ansprüche: er frisst nur Insekten. Diese jagt er gerne in naturnahen Gärten. Die Familiengärten in Basel gefallen ihm. Nun versuchen wir, ihm in den Familiengärten im Hintererli einen guten Lebensraum anzubieten.

 

Er ist jetzt weit fort, in Afrika, und kommt Anfang April zurück.

 

 

 

Fotos: Marco Savoldelli

 

Text: Christine Vögtli-Buess

 


177 Nistkästen werden von uns betreut

Bild links:  Ein junger Star beobachtet...                        Bild rechts: Schwalben-Nester belegt mit Jungvögeln

Fotos von Christine Vögtli

So viele Nistkästen hat der Natur- und Vogelschutzverein Pratteln im vergangenen Winter betreut und gereinigt.

Dabei sind die vielen Nistkästen in privaten Gärten nicht mitgezählt, die ihrerseits von Privat gereinigt werden.

Der Verein betreut ausserdem 120 Nester für Schwalben sowie 34 Kästen für Mauersegler.

 

Kontakt: Christine Vögtli-Buess, Tel. 061 821 35 51.