Spatzagallo-Aktivitäten im 1. Halbjahr 2

Im Naturhistorischen Museum konnten wir alle Tiere, die in unserer Umgebung vorkommen, in aller Ruhe anschauen und dabei erfuhren wir vieles über deren Lebensweise. Schermäuse und Maulwürfe bekommt man ja nie zu Gesicht. Sie leben unter dem Boden, graben lange Gänge aber ernähren sich völlig unterschiedlich: Schermäuse fressen Wurzeln und sind deshalb gefürchtete Schädlinge, Maulwürfe aber fressen im Boden lebende Tiere, die sie ihre Gänge ziehen. Vögel haben Schnäbel, die ihren Fressgewohnheiten angepasst sind: Pnzetten-Schnäbel für Insektenfresser, Zangenschnäbel für Körnerfresser… Auch Füchse, Marder, Biber, Fledermäuse .. alles Tiere, die man selten sieht, die aber unsere Umgebung bewohnen, halten im Museum schön still bei intensiver Beobachtung! Doch auch im Freien konnten wir einges beobachten. So setzte sich der Schwarzmilan in Pose und liess sich durchs Fernrohr von allen Kindern anschauen. Vom Waldkauz sammelten wir Gewölle, untersuchten diese und fanden in den Haaren eingebettet viele Mäuse-Knochen. Dem Feuersalamander war es zu trocken in unserer Beobachtungsnacht, dafür fingen wir Bergmolch, Fadenmolch und Wasserskorpione im Talweiher, beobachteten Fledermäuse auf Insektenjagd und konnten den “Glögglifrosch” nicht nur hören sondern sahen auch, weshalb dieses Tier richtigerweise Geburtshelferkröte heisst: Luki fand ein Pärchen, bei dem sich das Männchen eben die Eier des Weibchens um die Hinterbeine wickelte. Mit diesen versteckt sich das Männchen in einem Erdloch und wenn die Kaulquappen schlüpfen wollen, begibt sich das Männchen zum Talweiher und lässt seine “Kinder” schwimmen! Dass die Spyren keine Schwalben sind sondern nur ähnliche Lebensgewohnheiten haben, wissen wir jetzt auch. Beide Vögel sind Insektenfresser und deshalb gute Flieger. Die Spyren jedoch halten sich fast immer in der Luft auf und haben deshalb nur ganz kurze Beinchen.

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