Vereinsreise vom 22. Juni 2008

13. Februar 2010

Unser erster Ziel war das Naturschutzgebiet „La Sauge“ am Neuenburgersee. Wir genossen schöne Tier- und Pflanzenbeobachtungen bei individuellen Wanderungen. Mich freute vor allem, wie sich einige Ringelnattern bei bestem Wetter präsentierten. Auch das Konzert der Wasserfrösche war hörenswert.

Die folgende Wanderung durch das Grosse Moos war geprägt von intensivem Sonnenschein, von Beobachtungen vieler Vögel, Libellen und auch riesigen Gemüsefeldern. Nach dem Picknick stiegen die Mehrzahl der 27 Teilnehmer in den gekühlten Bus und liessen sich zum Papiliorama fahren. Einige Unentwegte marschierten weiter und wurden mit Beobachtungen von Turmfalken, Rot- und Schwarzmilanen, Grauammern und Feldlerchen belohnt. Der krönende Abschluss war ein Biotop mit Zwergtauchern, Kiebitzen und der seltenen, dekorativen Schwanenblume.

Im Papiliorama gaukelten nicht nur wunderschöne Schmetterlinge herum, sondern auch viele Nektarvögel schwirrten von Blume zu Blume. Sehenswert in der Anlage sind auch das Nocturama mit nachtaktiven tropischen Tieren und ausser Haus die Anlage mit einheimischen Schmetterlingen.

Nach all diesen schönen und interessanten Begegnungen plauderten wir noch bei einem, vom Verein gesponserten Umtrunk, bevor wir uns von unserem versierten Buschauffeur nach Pratteln fahren liessen.

Familienplausch vom 15. September 07

13. Februar 2010

Treffpunkt: Der Holzschlag, wo wir im April 10 neue Kirschbäumchen gepflanzt hatten. Wir schauten uns die Bäumchen an, waren voll zufrieden mit dem Ergebnis und starteten den Familien-Wettbewerb: Welche Familie findet, ausgerüstet mit Schmetterlingsnetz, Schaufeln und Lupenbüchsen, in dem nun schon recht verwachsenen Waldrandstück, am meisten verschiedene Tiere oder deren Spuren und kann auch noch die Namen bestimmen?

Die Familien teilten sich ein Gebiet zu, bezeichnet mit Schnüren, und los gings. Maulwurfshaufen (kontrolliertes Eingangsloch in der Mitte), freigelegte weisse Eierkügelchen, (von Schnecken oder Bandfüssern), wurden markiert, viele Insekten, vom kleinsten Rüsselkäferchen bis zur grossen Kohlschnake wurden mit den Netzen gefangen und auch Hundert- und Tausendfüsser und andere Kriechtiere landeten in den Lupenbüchsen.

Als krönenden Abschluss fanden einige Kinder in einem kleinen Waldstück, wo immer wieder junge Waldkäuze beobachtet werden, Gewölle und herumliegende Knochen und Knöchelchen, unter anderem eine Maulwurfshand und einen Maulwurfsschädel. Spuren von Tierdramen!

Nachdem alle Tiere bestimmt, herumgezeigt, gebührend bewundert und danach wieder freigelassen waren, schloss sich der gemütliche Teil an. Feuer machen, Würste braten, plaudern und spielen war angesagt.

Aktivitäten April und Mai 2007

13. Februar 2010

Der Lebensraum “Waldrand” führte die Kinder zuerst zu einem vorher gerodeten Stück Waldrand, wo ihnen der Förster Hans Schäublin zeigte, wie man neue Bäume pflanzt. 10 neue Kirschbäume wurden von den Kindern eingesetzt, durch einem Stock gestützt der mit den Namen der Gruppe versehen ist und mit einem Drahtgitter umzäunt, um den Tierfrass auszuschliessen. Was an einem vor zwei Jahren neu bepflanzten Waldrand schon alles zu finden ist, wurde nachher von Ueli Meier auch noch gezeigt. Die Kinder fanden viele interessante Sträucher wie Hartriegel, Stechpalme, Heckenkirsche… und entdeckten Blindschleichen, diverse Käfer, Spuren von Eichhörnchen.. Den eigens bepflanzten Waldrand werden wir am 15. September, am Familienplausch, besichtigen.

Am 12. Mai stand der Lebensraum Wasser auf dem Programm. Am Augster Stau beobachteten wir durch den Feldstecher und das Fernrohr Stockenten, Blässhühner, Schwäne, Kormorane und Möwen. Wir bemerkten, dass einzelne Wasservögel wie Stockenten immer die “Schwänze” über und die Köpfe unter Wasser halten bei der Futtersuche. Sie gründeln in Ufernähe und ernähren sich von Wasserpflanzen und Kleinstlebewesen. Im Gegensatz dazu tauchen die Blässhühner und auch andere Enten total unter und suchen nach Fischchen und Muscheln.

Ebenfalls am Augster Stau, diesmal aber auf der Brücke über die Ergolz zeigte sich ein Haubentaucher auf seinem Schwimmnest sehr nahe. Wir beobachteten ihn durchs Fernrohr und freuten uns an seinen roten Augen!

Zweimal Tierhöhlen!

13. Februar 2010

Wegen der schlechten Wetterbedingungen mussten wir den Ausflug zu einem Fuchsbau um 2 Wochen verschieben. Am 12. Mai abends zogen dann 14 Kinder mit 5 Vätern, Müttern und Leitern los und fanden zwei bewohnte Fuchs/Dachsbauten mit einigen Ausgängen und Luftlöchern. Leider liessen sich die Jungfüchse nicht blicken, ob wegen des gewittrigen Wetters oder der Menge Leute – ganz ruhig waren wir nämlich! – Wir wissens nicht. Interessant wars alleweil.

Schon am nächsten Morgen, Samstag 13. Mai trafen wir uns wieder und setzten nun aus Bambus-Röhrchen, wilden Kardenstängeln und Holderästen Wohnungs-Bündel zusammen für Wildbienen.

Aber nicht nur Pflanzenmaterial wurde bereitgestellt sondern auch Blumentöpfe gefüllt mit einem Lehm/Sandgemisch, in das wir grössere und kleinere Gänge bohrten.

Unser Ausflug zur Biberburg

13. Februar 2010

Am Samstag 21.Januar suchten wir Biber-Spuren in der Ergolz und im Rhein beim Augster-Stau. Zuerst verluden wir alle 16 Kinder + 5 Leiterinnen und Väter in einen Weidling und paddelten gemütlich Ergolz aufwärts, um uns die dortigen Frass-Spuren der Biber anzusehen.

Dann wurden die Personen ohne Schwimmwesten ausgeladen. Diese wanderten nun über den Staudamm und dem deutschen Ufer entlang bis zur Weil-Fähre. Dani Vögtlin paddelte mit den Schwimmwesten-Gesicherten Personen etwas rascher als vorher über den Rhein zum Inseli. Dort konnten die Teilnehmenden den Biberbau und die eindrücklichen Frass-Spuren der Biber beobachten.

Beim Landeplatz der Fähre wurden die Schwimmwesten gewechselt, die Wanderer paddelten nun auch zum interessanten Biber-Spuren-Platz. Die Biber selbst liessen sich nicht blicken, doch von Dani erfuhren wir viel Interessantes über deren Leben und Wirken.

Ausschnitt aus dem Spatzagallo-Jahr

13. Februar 2010

Jahresthema Tiere im Dorf: Wir jagen kleine Bewohner auf Petras Wiese, schauen sie von blossem Auge, mit dem Vergösserungsglas und auch noch unter dem Binocular an. Erstaunlich, wie vielfältig Heuschrecken sind. Es gibt nur in der Schweiz schon 109 Arten. Ausserdem hören die Langfühlerschrecken mit den Vorderbeinen, das Gehörorgan der Kurzfühlerschrecken befindet sich am ersten Hinterleibsabschnitt. Gut zu sehen mit dem Vergrösserungsglas! Nach ausgiebigem Beobachten dürfen alle gefangenen Tierchen wieder mit grossen Sprüngen auf die Wiese zurück.

Spatzagallo-Aktivitäten im 1. Halbjahr 2

13. Februar 2010

Im Naturhistorischen Museum konnten wir alle Tiere, die in unserer Umgebung vorkommen, in aller Ruhe anschauen und dabei erfuhren wir vieles über deren Lebensweise. Schermäuse und Maulwürfe bekommt man ja nie zu Gesicht. Sie leben unter dem Boden, graben lange Gänge aber ernähren sich völlig unterschiedlich: Schermäuse fressen Wurzeln und sind deshalb gefürchtete Schädlinge, Maulwürfe aber fressen im Boden lebende Tiere, die sie ihre Gänge ziehen. Vögel haben Schnäbel, die ihren Fressgewohnheiten angepasst sind: Pnzetten-Schnäbel für Insektenfresser, Zangenschnäbel für Körnerfresser… Auch Füchse, Marder, Biber, Fledermäuse .. alles Tiere, die man selten sieht, die aber unsere Umgebung bewohnen, halten im Museum schön still bei intensiver Beobachtung! Doch auch im Freien konnten wir einges beobachten. So setzte sich der Schwarzmilan in Pose und liess sich durchs Fernrohr von allen Kindern anschauen. Vom Waldkauz sammelten wir Gewölle, untersuchten diese und fanden in den Haaren eingebettet viele Mäuse-Knochen. Dem Feuersalamander war es zu trocken in unserer Beobachtungsnacht, dafür fingen wir Bergmolch, Fadenmolch und Wasserskorpione im Talweiher, beobachteten Fledermäuse auf Insektenjagd und konnten den “Glögglifrosch” nicht nur hören sondern sahen auch, weshalb dieses Tier richtigerweise Geburtshelferkröte heisst: Luki fand ein Pärchen, bei dem sich das Männchen eben die Eier des Weibchens um die Hinterbeine wickelte. Mit diesen versteckt sich das Männchen in einem Erdloch und wenn die Kaulquappen schlüpfen wollen, begibt sich das Männchen zum Talweiher und lässt seine “Kinder” schwimmen! Dass die Spyren keine Schwalben sind sondern nur ähnliche Lebensgewohnheiten haben, wissen wir jetzt auch. Beide Vögel sind Insektenfresser und deshalb gute Flieger. Die Spyren jedoch halten sich fast immer in der Luft auf und haben deshalb nur ganz kurze Beinchen.

Vereinsreise 2007

13. Februar 2010

Am Morgen des 17. Juni versammelten sich 23 Mitglieder und Freunde des Vereins zur alljährlichen Vereinsreise. Der Wettergott war uns gnädig gestimmt und so fuhr die Gruppe im komfortablen Bus zur Talstation der Belchenbahn. Nach einer kurzen Kaffeepause starteten wir zum Aufstieg auf den Belchengipfel. Wer etwas weniger gut zu Fuss war, konnte die Kabinenbahn benutzen, verpasste aber die Orchideen am Wegrand und die Gesänge von verschiedenen Vogelarten, so z.B. der Ringdrossel. Auch der Sturzflug eines jagenden Wanderfalken wurde nur von einer kleinen Teilnehmergruppe zufälligerweise beobachtet. Wegen der zu erwartenden guten Sicht verzichteten wir auf die Begehung des Entdeckungspfades rund um den Belchengipfel und bestiegen auf direktem Weg den Gipfel. Begleitet von Berg- und Wiesenpiepern, sowie von mehreren Baumpiepern stiegen wir auf zum Gipfelkreuz. Die Aussicht dort oben ist einfach phänomenal. Die ganze Alpenkette und die anderen Schwarzwaldgipfel grüssen aus der Ferne.

Die Gipfelregion des Belchen wird nicht vergebens als “subalpine Insel” im Schwarzwald bezeichnet. Die Umgebung des Gipfels ist bereits 1949 als Naturschutzgebiet ausgeschieden worden und die die geschützte Fläche wurde 1993 auf rund 16 qkm erweitert. Nachdem wir das Panorama haben auf uns einwirken lassen, steigen wir auf dem Schwarzwald-Westweg ab in Richtung Wiedener Eck. Der Weg ist relativ steil und alle Teilnehmer sind froh, als wir wieder den etwas einfacheren Waldweg erreichen. An einem sonnigen Platz setzen wir uns hin für die wohlverdiente Mittagsrast. Der nachfolgende Wegabschnitt ist gesäumt von kräftig gefärbtem Fingerhut und an Bäumen, Felsen oder am Boden fallen uns immer wieder die unterschiedlichsten Flechten auf. Nur an wenigen Orten Mitteleuropas wird ein derartiger Artenreichtum an Flechten ausgewiesen wie hier.

Beim Wiedener Eck besteigen wir wieder den Bus und fahren in den Freizeit- und Wildpark Steinwasen. Nebst Rot- und Steinwild, Schwarz- und Dammwild werden auch Luchse und andere Tiere im Park gehalten. Ein Pfau empfängt uns mit einem Pfauenrad und umwirbt seine Partnerin. Der Steinwasenpark wird von der längsten Hänge-Seilbrücke der Welt überspannt und ein paar Teilnehmer haben auch die Sommer-Rodelbahn getestet. Auf der Terrasse des Parkrestaurants konnten wir noch gemütlich an der Sonne sitzen und auf den schönen Exkursionstag anstossen.

Vereinsausflug 2006

13. Februar 2010

Entgegen der Ankündigung im Jahresprogramm führte die diesjährige Vereinsreise nicht ins benachbarte Markgräflerland, sondern ins Naturschutzgebiet Lauerzersee zwischen Goldau und Lauerz. 19 Mitglieder und Freunde des Vereins fuhren im komfortablen Bus nach Goldau, wo nach einem Kaffeehalt das Naturschutzgebiet ausgiebig erkundet wurde. Der Bergsturz von 1806 prägt die Landschaft rund um das wunderschön eingebettete Goldseeli. Der Frauenschuh, welcher dort bei der Rekognoszierung noch in voller Blüte stand, war bei der Exkursion leider bereits verblüht.

Die kleinen Seen, Moorsenken und Magerwiesen wurden von den Teilnehmenden nach Amphibien, Orchideen und Vögeln abgesucht und es wurde auch einiges entdeckt. 38 Vogelarten erwiesen uns die Ehre und zeigten sich oder gaben uns mindestens durch fröhlichen Gesang den Hinweis auf ihre Anwesenheit. Ein Picknick am Wiesenrand gab uns die nötige Stärkung für den Rückweg nach Goldau und zum Besuch des Natur- und Tierparks.

Der Bergsturz von Goldau war eine Katastrophe – doch langfristig hatte er auch positive Folgen. Eine davon ist der Natur- und Tierpark Goldau. Der Zentralschweizer Zoo liegt mitten in der wilden Landschaft, die der Bergsturz hinterlassen hat und die schöne Anlage lohnt einen Besuch. Im Dezember 1999 zerstörte der Sturm Lothar 80 % des Baumbestandes und sämtliche Gehege der Freilaufzone wurden beschädigt. Inzwischen ist vieles repariert und erneuert, aber an vielen Orten lässt sich immer noch erahnen, wie schrecklich der Sturm damals gewütet hat.

Vor etwas über 10 Jahren begann das grosse Engagement des Zoos im internationalen Wiederansiedlungsprogramm des Bartgeiers in den Alpen. Seit dem Jahr 2000 konnten regelmässig junge Bartgeier aus Goldau in Österreich, Italien, Frankreich und der Schweiz ausgewildert werden. Die Rückreise nach Pratteln war begleitet von einem heftigen Sommergewitter, aber die Teilnehmenden haben einen herrlichen Exkursionstag erlebt.

Vereinsreise Sihlwald – Kloster Kappel

13. Februar 2010

Am 28. August 2005 fand die diesjährige Vereinsreise statt. Die Carfahrt führte zunächst zum Sihlwald und später zum Kloster Kappel. Dazwischen gab es Gelegenheit zum Wandern, Staunen, Verpflegen und Austauschen. Im Haus der Stille in Kappel a. A. genossen die Teilnehmenden eine sehr interessante Führung mit anschliessendem Konzert (Flöte und Cembalo) in der Klosterkirche. Jahreszeitlich bedingt waren nur wenige Vögel zu sehen; umso mehr erfreuten wir uns an der Pflanzenvielfalt und der einmaligen Naturlandschaft. Interessante Links: www.sihlwald.ch und www.klosterkappel.ch